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2/2012
 
 
 Eine neue Ära wird eingeläutet: Aus dem bekannten «MB»-Jungen ist nun das Hasbro-Gongkind geworden.<br>
Eine neue Ära wird eingeläutet: Aus dem bekannten «MB»-Jungen ist nun das Hasbro-Gongkind geworden.

Modernisierung einer Marke

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Im Dezember ist der letzte Vorhang der 150-jährigen Erfolgsgeschichte von «MB» gefallen. Inhaber Hasbro hat die Brettspielmarke in sein eigenes Programm integriert. Der Konzern übernahm bereits 1984 den angeschlagenen Kinderspielexperten und führte bis heute das bei Eltern und Kindern vertraute rote «M» sowie blaue «B» als Kompetenz vermittelndes Spiele-Logo weiter. Nun weicht es dem Hasbro-Emblem. Und auch der Junge, der schon in den 80er Jahren als Werbeikone mit einem Gongschlag die «MB»-Spiele im deutschen Fernsehen präsentierte, wurde im vergangenen Herbst von dem neuen Hasbro-Gongkind abgelöst.

Gegründet wurde «MB» 1861 vom damals 24-jährigen Milton Bradley, dessen Initialen zum Namen des Unternehmens wurden. Mit dem ersten verlegten Spiel «The Checkered Game of Life», dem Vorläufer von «Das Spiel des Lebens», erfüllte er sich seinen amerikanischen Traum und wurde zum Mitbegründer der hiesigen Spielindustrie. Es folgten Klassiker wie«Vier Gewinnt», «Twister» und «Dr. Bibber». Mit dem wachsenden Markt der elektronischen Spiele geriet das Traditionsunternehmen aufgrund hoher Investitionen in finanzielle Probleme, was schließlich zu der Übernahme führte.

Seit jeher sorgt Hasbro für frischen Wind in der «MB»-Spieleentwicklung. Heute präsentieren sich die Dauerbrenner in elektronischer Form, als Karten- oder Kompaktspiele bzw. in Kombination mit erfolgreichen Lizenzen und werden künftig ganz zeitgemäß in neuem Look unter der Marke Hasbro im Spielregal zu finden sein.



 
 
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